Wie stark die konkreten Auswirkungen von Deepfakes auf Politik und Gesellschaft sein werden, ist noch nicht im Detail absehbar. Dies ist jedoch aber auch kein Grund für Untätigkeit. Wie bereits mehrmals betont wurde, sind weder die gefälschten Videos noch Desinformation als solche ein neues Phänomen – was neu ist, ist die zunehmende Einfachheit, sie zu kreieren, ihre steigende Qualität und ihre Verbreitungsmöglichkeiten.

Ein guter Lackmustest werden sicherlich die im Herbst 2020 stattfindenden Präsidentschaftswahlen in den USA sein. Trotzdem sollte die Empfehlung nicht lauten, einfach „auszuharren“.

Forscherinnen und Forscher, Technologieunternehmen, Journalistinnen und Journalisten, Regierungen und die Nutzerinnen und Nutzer selbst sollten keine Anstrengung scheuen, die negativen Auswirkungen der Fälschungen zu neutralisieren.

Im ersten Schritt bedarf es einer expliziten Regelung und einer konsequenten Bekämpfung der Deepfake-Pornografie, da diese bereits weit verbreitet ist und den betroffenen Frauen erheblichen Schaden zufügt.

Des Weiteren ist eine einheitliche gesetzliche Regelung des Umgangs mit manipulierten Inhalten in den Medien und auf Social-Media-Plattformen notwendig. Es sollte nicht in der Verantwortung von Facebook, Twitter, YouTube und Co. stehen, darüber zu entscheiden, bei welchen Inhalten es sich um eine freie Meinungsäußerung handelt und bei welchen die Grenzen der Meinungsfreiheit übertreten werden.

Dies ist eine Aufgabe des Gesetzgebers und des Rechtsstaats. Ersterer sollte aber wiederum nicht der Versuchung nachgeben, Deepfakes grundsätzlich zu verbieten.

Jenseits der Gefahren eröffnet auch diese Technologie interessante Möglichkeiten – unter anderem für Bildung, Film und Satire. Technologie an sich ist neutral – es sind Menschen, die sie zum Nutzen oder zum Schaden einer Gesellschaft verwenden.

Wie stark die konkreten Auswirkungen von Deepfakes auf Politik und Gesellschaft sein werden, ist noch nicht im Detail absehbar. Dies ist jedoch aber auch kein Grund für Untätigkeit. Wie bereits mehrmals betont wurde, sind weder die gefälschten Videos noch Desinformation als solche ein neues Phänomen – was neu ist, ist die zunehmende Einfachheit, sie zu kreieren, ihre steigende Qualität und ihre Verbreitungsmöglichkeiten.

Ein guter Lackmustest werden sicherlich die im Herbst 2020 stattfindenden Präsidentschaftswahlen in den USA sein. Trotzdem sollte die Empfehlung nicht lauten, einfach „auszuharren“.

Forscherinnen und Forscher, Technologieunternehmen, Journalistinnen und Journalisten, Regierungen und die Nutzerinnen und Nutzer selbst sollten keine Anstrengung scheuen, die negativen Auswirkungen der Fälschungen zu neutralisieren.

Explizite Regelung &

konsequente Bekämpfung

Im ersten Schritt bedarf es einer expliziten Regelung und einer konsequenten Bekämpfung der Deepfake-Pornografie, da diese bereits weit verbreitet ist und den betroffenen Frauen erheblichen Schaden zufügt.

Des Weiteren ist eine einheitliche gesetzliche Regelung des Umgangs mit manipulierten Inhalten in den Medien und auf Social-Media-Plattformen notwendig. Es sollte nicht in der Verantwortung von Facebook, Twitter, YouTube und Co. stehen, darüber zu entscheiden, bei welchen Inhalten es sich um eine freie Meinungsäußerung handelt und bei welchen die Grenzen der Meinungsfreiheit übertreten werden.

Dies ist eine Aufgabe des Gesetzgebers und des Rechtsstaats. Ersterer sollte aber wiederum nicht der Versuchung nachgeben, Deepfakes grundsätzlich zu verbieten.

Jenseits der Gefahren eröffnet auch diese Technologie interessante Möglichkeiten – unter anderem für Bildung, Film und Satire. Technologie an sich ist neutral – es sind Menschen, die sie zum Nutzen oder zum Schaden einer Gesellschaft verwenden.