In der deutschen Energiewirtschaft sinken die CO₂-Emissionen. Der Energiesektor nimmt am europäischen Emissionshandel teil. Seit seiner Einführung im Jahr 2005 lässt sich ein europaweiter Rückgang der durch die Energieerzeugung verursachten Emissionen verzeichnen.

Stromerzeugung

Der Strommix in Deutschland setzt sich aus unterschiedlichen Energiequellen zusammen.³ Ungefähr die Hälfte des verfügbaren Stroms wird durch fossile Energieträger (Braun- und Steinkohle sowie Gas) und Atomenergie erzeugt. Die andere Hälfte kommt aus erneuerbaren Energien, angeführt von Windenergie an Land. Der Anteil von Strom aus erneuerbaren Energien ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen, war aber auch mit immensen Kosten verbunden.⁴ Fossile Energieträger erzeugen kontinuierlich Strom, erneuerbare Energien unterliegen hingegen wetterbedingten Schwankungen. Deshalb stehen die Netzbetreiber vor der Herausforderung, bei der Nutzung erneuerbarer Energien trotzdem Versorgungssicherheit und Stabilität in den Stromnetzen zu gewährleisten.

Abbildung 20

Abbildung 21

Das deutsche Stromnetz wird zurzeit nur schleppend ausgebaut, und es fehlen sogenannte Stromautobahnen. Deshalb besteht die Gefahr von Netzengpässen und Leitungsüberlastungen im Stromnetz. Die deutschen Übertragungs­netz­betreiber sind allerdings gesetzlich dazu verpflichtet, Netzengpässe zu vermeiden und bei Bedarf in den marktbasierten Fahrplan von konventionellen Stromerzeugungsanlagen einzugreifen. Diese Maßnahmen verursachen Kosten, die über die Netzentgelte auf alle Stromverbraucher umgelegt werden. Im Jahr 2017 kosteten diese Maßnahmen zur Stabilisierung des Netzes 1,4 Milliarden Euro.⁵

Abbildung 21

Das deutsche Stromnetz wird zurzeit nur schleppend ausgebaut, und es fehlen sogenannte Stromautobahnen. Deshalb besteht die Gefahr von Netzengpässen und Leitungsüberlastungen im Stromnetz. Die deutschen Übertragungs­netz­betreiber sind allerdings gesetzlich dazu verpflichtet, Netzengpässe zu vermeiden und bei Bedarf in den marktbasierten Fahrplan von konventionellen Stromerzeugungsanlagen einzugreifen. Diese Maßnahmen verursachen Kosten, die über die Netzentgelte auf alle Stromverbraucher umgelegt werden. Im Jahr 2017 kosteten diese Maßnahmen zur Stabilisierung des Netzes 1,4 Milliarden Euro.⁵

Abbildung 22

Abbildung 23

Neben den Netzentgelten macht die EEG-Umlage einen großen Teil des deutschen Strompreises aus, der zu den höchsten in ganz Europa zählt.⁶ Speisen Betreiber von Erneuerbare-Energien-Anlagen ihren Strom in das Netz der öffentlichen Versorgung ein, erhalten sie dafür eine festgelegte Vergütung. Dieser grüne Strom wird dann von den Übertragungsnetzbetreibern an der Strombörse verkauft. Für Strom aus erneuerbaren Energien werden derzeit sehr niedrige Preise erzielt. Deshalb wird die Differenz zu den Vergütungspreisen über die EEG-Umlage durch die Verbraucher ausgeglichen.

Abbildung 24

Neben den Netzentgelten macht die EEG-Umlage einen großen Teil des deutschen Strompreises aus, der zu den höchsten in ganz Europa zählt.⁶ Speisen Betreiber von Erneuerbare-Energien-Anlagen ihren Strom in das Netz der öffentlichen Versorgung ein, erhalten sie dafür eine festgelegte Vergütung. Dieser grüne Strom wird dann von den Übertragungsnetzbetreibern an der Strombörse verkauft. Für Strom aus erneuerbaren Energien werden derzeit sehr niedrige Preise erzielt. Deshalb wird die Differenz zu den Vergütungspreisen über die EEG-Umlage durch die Verbraucher ausgeglichen.

Abbildung 24